Evangelische Kirchengemeinde Kraftsdorf

10 Jahre Bürgerkrieg: Wie Christen in Syrien Not lindern helfen

Was hoffnungsvoll mit dem „Arabischen Frühling“ begann, endete in Krieg und Terror - etwa 388 000 Menschen verloren seit Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien ihr Leben. Und Millionen sind auf der Flucht, auch im eigenen Land: mehr als die Hälfte aller Syrer leben heute nicht mehr an demselben Ort wie vor Kriegsbeginn.

Obwohl in dem von Machthaber Assad kontrollierten Gebiet weitestgehend Waffenruhe herrscht, kommt das Land nicht zur Ruhe. Auch die Sanktionen der USA und der EU schaden der Bevölkerung. Regina König sprach mit Pfr Christian Kurzke, Beauftragter für die Nahostarbeit der Ev. Kirche in Mitteldeutschland.

 

 

Inflation und Hunger zermürben Syrien.

„Die Inflation in Syrien treibt die Preise in die Höhe, niemand kann sich mehr Lebensmittel und Medikamente leisten,“ erzählt Pfarrer Christian Kurzke. Er koordiniert für die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland die Not- und Aufbauhilfe im Nahen Osten. Mit medizinischen Hilfsfonds und Schulprojekten unterstützt er Projekte, die von Christen vor Ort gegründet worden sind. Zum Beispiel auch eine Seifenmanufaktur in Kessab. Regina König hat mit Pfarrer Kurzke gesprochen.

 

Integration beginnt am Tisch - Beitrag von W. Hesse zum Kochprojekt mit Flüchtlingen für die Ev. Kirchenzeitung "Glaube & Heimat" vom 19.07.2020

2020-06-14 Radiobeitrag für MDR Kultur zur Veröffentlichung des Kochbuches für Gera, produziert von Blanca Weber im Auftrag des MDR


Seife der Hoffnung - Artikel aus der Kirchenzeitung Glaube+Heimat Nr 47/2017

Unsere Kirchenzeitung hat maßlos übertrieben. Statt von unseren 500 kg zu reden, sind daraus schnell 500.000 kg geworden. Fake-News oder Druckfehler???. Aber der Artikel ist trotzdem sehr lesenswert. 

 




Gera/Rüdersdorf. "Es ist eine protestantische Reise für mich. Ich habe noch ne zuvor in einem evangelischen Pfarrhaus übernachtet. Das ist hier lebendige Ökumene", sagt Priester Abouna Jihad Nassif aus Syrien, der auf Einladung von Theologin Claudia Rammelt nach Ostthüringen gekommen war. Gestern sprach der Syrer in der katholischen Kirche in Gera über seine Arbeit in der "Wüste der Zerstörung". Er meint die Stadt Homs. Kein Strom, wenig Wasser, "alles fehlt", so beschreibt Jihad die Zustände dort. "Ich versuche, nicht auf die zerstörten Häuser zu schauen, sondern in die Gesichter der Menschen. Die sind traurig, aber trotz allem können sie noch lächeln", ist der Geistliche beeindruckt. Der Kirche komme eine große Bedeutung zu, Christen, egal, welcher Konfession, seien füreinander da. "Man geht in die nächstgelegene Kirche und kommuniziert", berichtet der Syrer, der seine aktuell größte Aufgabe so beschreibt: "Das Wichtigste ist, die Sachen, die den Leuten gegeben werden, gerecht zu verteilen." Die menschliche Solidarität in Syrien sei sehr groß, aber ohne finanzielle gehe es eben auch nicht. Claudia Rammelt ho歸 t, dass die Gespräche mit Abouna Jihad Nassif dafür sensibilisieren, dass nicht nur die Ge䢿ohenen Unterstützung nötig haben. "Gerade die, die dageblieben sind, brauchen Hilfe", betont sie. Heute ab 19.30 Uhr ist der Priester zu Gast beim Gemeindeabend in der evangelischen Kirche Rüdersdorf. Katja Grieser / 09.01.17

 




Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hilft Flüchtlingen im Nordirak, im Libanon und Syrien. Dieses Jahr mit insgesamt 215.000 Euro. Pfarrer Christian Kurzke aus Rüdersdorf hat schon mehrfach Spendenaktionen organisiert und war jetzt im Nordirak, um zu sehen, ob die Hilfe ankommt.













... das schreibt die Ostthüringer Zeitung über die Arbeit unserer Gemeinde












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